Planet der Offiziellen Seiten der Piratenpartei

29. August 2016

Junge-Piraten.de

#om16 – Upon New Ground

Logo Openmind 2016 #om16 Upon New Groundtl;dr: Der Ticketverkauf für die #om16 (14.10. bis 16.10.2016) hat begonnen.

Sei mutig! Wage dich auf neues Terrain.

Einen Schritt in eine neue Umgebung zu machen erfordert Mut, Neugier und Risikobereitschaft. Gleich ob du zum Arbeiten oder Studieren in eine andere Stadt ziehst, dein Glück in einem anderen Land suchst, etwas Neues lernst, dich selbst verändern möchtest, oder du Altbekanntes mit anderen Augen siehst. Es bietet Chancen. Für uns alle.

Was bedeutet es, gewohntes Terrain zu verlassen?
Welche Ängste haben wir?
Wie können wir denen helfen, für die hier alles neu ist?
Was werden wir entdecken?
Was lernen wir über uns selbst, wenn wir Neues wagen?

Die openmind Konferenz lädt Visionär*innen, Philosoph*innen, Aktivist*innen, Wissenschaftler*innen und viele mehr vom 14. bis 16. Oktober 2016 in die Jugendherberge Darmstadt ein, um eine bessere Gesellschaft zu denken.

Ob aus deinem Leben, der Soziologie, Physik, Psychologie, Geographie, Bildung, Politik, Gesellschaft oder anderen Gebieten – bereichere die openmind mit dem Thema, welches dir am Herzen liegt! Teile deine Ideen mit uns und lerne Menschen kennen, mit denen du sie weiter entwickeln kannst.

Mehr Informationen auf der Webseite. Der Ticketverkauf hat begonnen.

by Simon Marquardt at 29. August 2016 04:22 AM

28. August 2016

Junge-Piraten.de

europe beyond division


Auch wenn wir die Nachricht bereits auf den sozialen Netzwerken verbreitet haben und die meisten es sicher bereits mitbekommen haben nochmal hier:

Auf der Bundesmitgliederversammlung 2016.Q3 Ende Juli haben die Jungen Pirat*innen ihre Umbennung in „europe beyond division“, kurz „beyond“, beschlossen.

Zu dem, was das heißt und was daraus nun folgt, wollen wir hier endlich ein paar etwas überfällige Informationen bringen. Eine neue Homepage unter neuem Logo wird dann irgendwann folgen, noch ist die nicht fertig.

Auch in Zukunft werden wir unsere Arbeit für ein Europa ohne Grenzen fortführen, nur ohne Partei. Was bleibt sind die europaweiten Veranstaltungen wie das Camp letztes Jahr, Konferenzen wie die Openmind #om16 und die großartigen jungen Menschen, die all das ermöglichen. Weitere Infos findest du bald auf unserer neuen Homepage.

Ein paar Fragen wollen wir mal beantworten:

Ich bin (Förder-)Mitglied der Junge Pirat*innen – bin ich auch Mitglied von beyond?
Dann bist du auch weiterhin automatisch bei beyond dabei. Wir haben uns umbenannt und sehen uns nicht mehr als Jugendorganisation der Piratenpartei. Der Verein bleibt jedoch der gleiche, auch der Zweck hat sich nicht geändert. Das gleiche gilt für Fördermitgliedschaften. Wir freuen uns, wenn du uns auch weiterhin unterstützt!
Du willst uns jetzt unterstützen?
Super, du kannst uns jederzeit eine Spende zukommen lassen oder (Förder-)Mitglied werden.
Bleibt ihr Mitglied bei YPE und PPI?
Ja. Wir arbeiten weiterhin sehr nah mit YPE zusammen und freuen uns auf weitere Projekte. Der YPE-Vorstand hat signalisiert, dass eine zusätzliche Aufnahme einer neuen Piratenpartei-nahen Jugendorganisation jedoch vorstellbar ist. Auch PPI erlaubt mehrere beobachtende Mitglieder aus einem Land. Wir betrachten uns auch weiterhin als Teil der internationalen Piratenbewegeung.

Bei Fragen zu deiner Mitgliedschaft erreichst du uns unter mitglieder@junge-piraten.de.

(Formal wird die Satzungsänderung erst mit der Eintragung ins Vereinsregister wirksam. Diese haben wir bereits eingereicht, jedoch waren wir noch auf die Bestätigung der Eintragung – deswegen steht derzeit bspw. noch im Impressum „Junge Piraten e.V.“.)

Hintergründe:

In den letzten Jahren führte unser Weg immer weiter weg von der Piratenpartei. Wir haben uns zwar immer noch als Korrektiv verstanden und unsere Meinung geäußert, doch es zeigte sich immer mehr, dass unsere Äußerungen vor allem in feindseligen Reaktion endeten. Parallel dazu begannen regelrechte Hetzjagden gegen einzelne Mitglieder oder ganze Gruppen und Teilverbände (auch uns). Die bewussten Manipulationen im Europawahlkampf 2014, Sabotage der IT und auch das geschäftsunfähig machen des Bundesvorstands wurden langsam zu viel. Die meisten unserer aktiven Mitglieder haben diese Aktionen und die Angriffe auch gegen unsere Organisation als unerträglich empfunden.

Gerade in Bereichen wie Antidiskriminierung haben sich unsere Mitglieder durch Aktionen und politischen Weiterbildungsevents inhaltlich weiter entwickelt und sensibilisiert, im Gegensatz dazu lernte die Piratenpartei nicht dazu – was einen Weg zurück zur Partei versperrte.
Somit war klar, dass wir unseren eigenen Weg finden müssen, mit eigenem Namen und eigenen Schwerpunkten und Zielen. Wir entschieden uns hier für unsere gemeinsame Vision eines Europas ohne Grenzen. In Zukunft werden wir verstärkt hierfür Veranstaltungen auf die Beine stellen und uns aus dem politischen Tagesgeschäft zurück ziehen.

Die komplette Begründung kannst du dem Antragstext des Beschlusses entnehmen.

by Simon Marquardt at 28. August 2016 11:34 PM

Flaschenpost

Die Jungen Piraten gründen sich neu

Junge Piraten

@WupperJojo im Bällchenbad des Bundesparteitags | CC BY 2.0 Michael Renner

@WupperJojo im Bällchenbad des Bundesparteitags | CC BY 2.0 Michael Renner

Die neuen Jungen Piraten sind nicht weniger bunt, als die Jungen Piraten es bisher waren. Es waren 17 Personen, die in einem Nebenraum beim Bundesparteitag 16.2 der Piratenpartei im Kreis saßen, um eine neue Jugendorganisation zu gründen. Beim Namen ist man sich einig, “Junge Piraten” soll der Name lauten, auch, wenn es schon einmal einmal eine Jugendorganisation mit dem Namen “Jungen Piraten” gab.

Doch schon die Frage, bis zu welchem Alter jemand Mitglied sein darf, führte zu Diskussionen. Einige sagen: “Älter als 27 sollte kein Junger Pirat sein”. Ein anderer weiß zu berichten, dass die JU die Grenze erst bei 35 Jahren zieht, die Grüne Jugend den Schnitt bei 28 Jahren und andere Jugendorganisationen der verschiedenen Parteien andere Zahlen festgelegt haben. Dass die Lebensumstände viel mehr über jung und alt entscheiden, als die Anzahl an Lebensjahren, ist allen klar. Wer in jungen Jahren Kinder bekommt (die Jungen Piraten sprechen davon, “neue JuPis zu machen” und kichern dabei leise), sei von der Jugend schon per Definition um eine Generation entfernt. “Die JuPis, also die alten, hatten die Grenze bei 30 Jahren gezogen”, weiß einer zu berichten, doch die Mutmassung, “die Grenze wurde angehoben, um es Julia Reda zu ermöglichen, weiterhin Mitglied der JuPis zu bleiben”, lässt nicht lang auf sich warten. Da saßen sie gedanklich wieder mit im Kreis, die alten Jungen Piraten, die jetzt nicht mehr mit der Partei in Verbindung gebracht werden wollen.

Allerdings gingen nicht alle bisherigen JuPis den Weg des #JuPxit mit. Von den 17 Gründungsmitgliedern, die jetzt den Neustart wagten, waren rund 1/3 schon bisher dabei – und wollen es bleiben. Der “europe beyond division e.V.”, also der Verein, der sich einmal “Junge Piraten” nannte und die Jugendorganisation der Partei darstellte, möchte die Namensrechte jedoch nicht abgeben und auch der Twitteraccount @JungePiraten soll der “Social Justice Warrior”-Organisation “europe beyond division” erhalten bleiben.

Screenshot der Stellungnahme auf Twitter

Screenshot der Stellungnahme auf Twitter

Die Piratenpartei hat die neuen Jungen Piraten inzwischen als Jugendorganisation anerkannt. Dass dem “europe beyond division e.V.” der Status als Jugendorganisationen der Piratenpartei aberkannt wird, gilt als Formalie. Gestellt wurde ein entsprechender Antrag dazu von Jonathan-Benedict Hütter [Update: Er stellte diesen Antrag für die AG Junge Piraten], der auf der Gründungsversammlung zum ersten Vorsitzenden gewählt wurde. Er will junge Menschen für Politik und piratige Werte begeistern. Mit ihm sollen die JuPis parteinaher sein, soweit es das Interesse der jungen Menschen möglich macht. Die JuPis wollen piratige Politik für junge Menschen machen, statt innerparteiliche Opposition aus Prinzip zu sein.

Bei der Frage nach Aufnahmealter einigen sich die Jungen Piraten schließlich auf die Grenze, die galt, bevor sie auf 30 Jahre angehoben wurde: Das 27. Lebensjahr. Kontinuität scheint wichtiger als Revolution.

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by Michael Renner at 28. August 2016 09:09 AM

27. August 2016

Flaschenpost

Nach der Wahl – Patrick Schiffer im Interview

BPT 2016.2 in Wolfenbüttel | CC-BY-SA 2.0 Sperling

CC-BY Tobias M. Eckrich

CC-BY Tobias M. Eckrich

Flaschenpost: Erst einmal natürlich herzlichen Glückwunsch zur Wahl zum ersten Vorsitzenden.

Patrick Schiffer: Vielen Dank.

Flaschenpost: Die wichtigste Frage gleich zu Anfang: Wie hat dir deine Verwandtschaft zu Claudia Schiffer geholfen, die Wahl zu gewinnen?

Patrick Schiffer: Haha, ich glaub gar nicht … keinen Einfluss, vielleicht nur ein kleiner Promi-Faktor.

Flaschenpost: Nur ein kleiner Spaß. Die BILD und Welt haben es im Artikel zu deiner Wahl natürlich gleich als Aufhänger genommen.

Patrick Schiffer: Ich weiß, es war aber ein wenig kalkuliert. Ich hatte das bereits in anderen Interviews erwähnt und auch schon auf Parteitagen darüber gesprochen.

Flaschenpost: Zu den richtigen Fragen. In deiner Rede klang es so, als hättest du dich schon rundum abgesichert, solltest du gewählt werden. Hast du denn damit gerechnet, dass du gewinnst?

Patrick Schiffer: Nein, habe ich nicht. Ich habe es einfach aus den letzten zwei bis drei Jahren im Landesvorstand gelernt, dass ich mich am besten auf alle Eventualitäten vorbereite. Es ist eine große Verantwortung, allein dieses Amt anzustreben. Es war aber auch andersherum: Auch, wenn man nicht gewählt wird, muss man Vorbereitungen treffen. Ich habe mit dem Team geredet, ich hätte weiter im Landesvorstand in NRW bleiben können. Alle waren damit einverstanden. Es ist wichtig, dass da Kontinuität stattfindet. Aber auch jetzt werde ich dem LV-Vorstand weiter als Unterstützung erhalten bleiben.

Flaschenpost: Was wird dein erstes Projekt sein, dass du als neuer 1V angehen willst?

Patrick Schiffer: Zuallererst stehen die Wahlen in Berlin, Mecklenburg-Vorpommern und Niedersachsen an. Ich werde mir meine Zeit einteilen müssen, wohin ich zum Wahlkampf gehe. Wichtig sind natürlich die 10-Jahres-Feier in Berlin, beim Straßenwahlkampf präsent sein und, dass ich Kontakt mit Journalisten aufnehme. Mit Bruno Kramm habe ich verabredet, dass wir die ersten fünf Kandidaten von Berlin besser in der Bundespresse unterbringen; wir werden da verschiedene Pressetermine organisieren. Auch mit Niedersachsen bin ich deswegen schon in Kontakt. Und dann ist da natürlich die Organisation innerhalb des Teams – da gibt es jetzt eine schöne Kombination zwischen Neuem und Kontinuität, das sollten wir ausnutzen.

Flaschenpost: In deiner Kandidatenrede hast du recht idealistisch über deine Ziele geredet. Springen wir ein Jahr vor: Was soll in deinem Tätigkeitsbericht zum entsprechenden BPT in 2017 stehen?

Patrick Schiffer: Dass die bundesweite Frage: “Gibt es euch eigentlich noch?” tot ist. Dass die Menschen uns wieder als innovative, nachhaltige politische Kraft, als politisches Labor, als kritische Stimme gegenüber der Politik, und dennoch als frech und auch mal laut wahrnehmen. Wir müssen alte Strukturen aufbrechen durch clevere Aktionen und Sprüche. Und ich möchte, dass es ein Kampagnen-Team gibt, das an die Öffentlichkeitsarbeit angegliedert wird. Es soll einfach wieder Spaß machen, Pirat zu sein.

Flaschenpost: Der Bundestagswahlkampf nächstes Jahr ist auch nicht mehr fern. Was sind deine Ideen, um in diesen Wahlkampf voranzubringen?

Patrick Schiffer: Zunächst muss ich natürlich Kontakt mit Journalisten in der bundesweiten Presse und den unterschiedlichen Medien herstellen. Die Übergabe von Sekor zu mir ist dabei sehr wichtig. Dann würde ich gerne mit ausgewählten Themen, die uns liegen, tagesaktuell und auch langfristig in die Medien kommen, ob nun mit Pressemitteilungen, eigenen Beiträgen oder aber auch mit dem “Lancieren” von Artikeln. Eine bessere Vernetzung der AGs mit dem politischen Geschäftsführer und der Bundespresse, um diese und deren Know-How mehr nach vorne zu stellen, ist auch ein Ziel. Außerdem möchte ich zusammen mit der SG Gestaltung eine neue Image-Kampagne in den nächsten Wochen starten, noch vor Berlin. 

Flaschenpost: Ein Thema, über das wir schon sprachen und das als wichtig und kritisch wahrgenommen wird, ist die Öffentlichkeitsarbeit. Was muss sich insgesamt in der Öffentlichkeitsarbeit ändern, damit wir wieder als präsent wahrgenommen werden?

Patrick Schiffer: Der Fokus soll – in Absprache mit dem Presseteam – mehr auf fachlichen Tiefgang in allen Politikfeldern gelegt werden. Dementsprechend wünsche ich mir eine engere Zusammenarbeit mit den Landtagsabgeordneten und den AG-Koordinatoren. Und wenn ich dafür mehrere Stunden am Telefon hängen muss – das will ich verbessern. Da werde ich das Vertrauen, dass in mich gesetzt wurde, abfragen. Ich möchte den politisch Aktiven in der Partei den roten Teppich ausrollen, egal auf welcher Ebene, und ihnen die Möglichkeit geben, ihre Ideen an die Öffentlichkeit zu bringen.

Flaschenpost: Vielen Dank für das Interview und viel Erfolg!

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by Steve König at 27. August 2016 05:56 PM

Und nun? – Interview mit Stefan Körner

BPT 2016.2 in Wolfenbüttel | CC-BY-SA 2.0 Sperling

Stefan Körner | CC-BY-SA 3.0 Olaf Konstantin Krueger

Stefan Körner | CC-BY-SA 3.0 Olaf Konstantin Krueger

Nach zwei Jahren als Vorstandsvorsitzender der Piratenpartei ist es nun vorbei. Knapp verlor Stefan Körner die Wahl zum 1V gegen Patrick Schiffer auf dem BPT 2016.2 in Wolfenbüttel. Im Interview wollten wir wissen, wie er damit umgeht und was seine Pläne für die Zukunft sind.

Flaschenpost: Zwei Jahre als Vorsitzender der Piratenpartei – wenn dein Sohn alt genug ist, es zu verstehen: Wie wirst du ihm von dieser Zeit erzählen?

Stefan Körner: Ich werde ihm erzählen, dass ich von dem, was ich gemacht habe, überzeugt war und auch noch bin. Dass die Themen, die die Piratenpartei vertritt, für unsere Gesellschaft wichtig sind – so wie der Umweltschutz und die Grünen in den 80er Jahren.

Flaschenpost: Mit der Wiederwahl hat es nicht geklappt – wie fühlst du dich dazu?

Stefan Körner: Ich habe im Vorfeld schon gesagt: Ich gewinne auf jeden Fall. Entweder die Wahl oder an Lebensqualität. Mit meiner Nicht-Wahl werde ich also an Lebensqualität dazu gewinnen. Ich habe es bereits der ARD gesagt: Das Ehrenamt des Vorstandsvorsitzenden kostet 40-50 Stunden Arbeit pro Woche, neben dem normalen Job. Jetzt fahre ich abends vom Büro nach Hause, habe kein Mumble, keine Termine, keinen Druck mehr. Ich bin erleichtert.

Flaschenpost: Wie ist dein Plan für die nahe Zukunft? Erst einmal die frei gewordene Zeit genießen, oder hast du schon neue Projekte im Auge?

Stefan Körner: Wichtig sind mir erstmal Ruhe und Abstand. Keine piratigen Themen. Einfach nur Freizeit.

Flaschenpost: Und langfristig: Kommt ein Amt im Bundesvorstand für dich wieder in Frage? Oder wo und wie würdest du gerne politisch weiterarbeiten?

Stefan Körner: Ich habe da noch keine Pläne, auch langfristig nicht. Erst einmal Abstand gewinnen hat für mich Priorität, Zeit für Privates ist mir momentan am wichtigsten.

Flaschenpost: Zu deiner Arbeit im Vorstand: Was hat in dem Vorstand, der zu einem großen Teil über die zwei Jahre konstant blieb, gut funktioniert? Wo siehst du noch Verbesserungspotential?

Stefan Körner: Zusammenarbeit innerhalb war im Großen und Ganzen erstklassig. Jedes Team hat mal Auseinandersetzungen, aber insgesamt war es einfach super. Für den neuen Vorstand habe ich keine Vorschläge zur Verbesserung. Das müssen die neuen Mitglieder, die auf dem BPT gewählt werden, unter sich ausmachen und selbst wissen, an welchen Stellen sie ansetzen wollen.

Flaschenpost: Patrick Schiffer wird nun 1. Vorsitzender der Piratenpartei. Was denkst du, sollte er anders machen als du, was genauso?

Stefan Körner: Ich halte nichts davon, anderen Leuten zu sagen, wie sie ihren Job machen sollen. Das hat mich in meiner Amtszeit am meisten genervt. So viele Leute wussten immer genau, wie ich meinen Job machen sollte – vor allem hinterher. Pakki hat das Votum der Mehrheit erhalten und sollte seine Chance bekommen, seine Sache zu machen.

Flaschenpost: Vielen Dank für das Interview und gute Erholung!

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by Steve König at 27. August 2016 03:56 PM

Der Live-Ticker zum #BPT162

BPT 2016.2 in Wolfenbüttel | CC-BY-SA 2.0 Sperling

Es ist wieder BPT-Zeit! Die Flaschenpost ist live vor Ort und tickert für euch alles Wichtige. Stimmung in der Halle, Kampfanträge und natürlich die Wahlen und deren Ergebnisse – nur der Stream ist schneller.

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by Redaktion at 27. August 2016 07:21 AM

26. August 2016

Flaschenpost

Druckvorlage für das Piratenkandidatensammelkartenspiel BPT16.2

BPT 16.2 | CC BY Piratenpartei Deutschland

Deckkarte zum Sammelkartenspiel | CC-BY-SA-NC 3.0 Flaschenpost

Deckkarte zum Sammelkartenspiel | CC-BY-SA-NC 3.0 Flaschenpost

Das Spiel zum Bundesparteitag 2016.2 in Wolfenbüttel zum selber ausdrucken. Die Druckvorlage für die Karten findet ihr hier. Spielregeln und eine Druckvorlage für weitere Karten findet ihr hier. Einen Artikel über die Geschichte des Sammenkartenspiels findet ihr hier.

Credits für diese Auflage: Orga: Holger Burbach; Unterstützung: Steve König, Michael Renner, weitere Piraten; Design: Jonathan Dehn

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by Holger Burbach at 26. August 2016 05:43 PM

Die Flaschenpost auf der Gamescom 2016 – Teil 3

GamesCom 2015 | CC BY Patrick Wirtensohn

Quelle: Daedalic Entertainment GmbH

Quelle: Daedalic Entertainment GmbH

Meinen dritten Bericht möchte ich mit meinem Besuch bei Daedalic beginnen, denn auch mein dritter Tag auf der Gamescom hat mit einem langen Besuch dort begonnen. Als erstes möchte ich auf Silence eingehen, dem Nachfolger von Whispered World. Das Spiel startet mit Renie und ihrem großen Bruder Noah und schon auf den ersten Blick fällt auf, das es dieses mal vollständig in 3D gemacht ist. Es sind keinerlei Vorkenntnisse notwendig, allerdings gebe ich ganz klar die Vorwarnung an alle, die Whispered World noch spielen wollen: Spielt es vorher, denn es wird direkt zu Beginn von Silence noch mal grob zusammen gefasst, es würde euch also Spoilern. Ebenfalls neu ist, das man in Silence sterben kann, aber keine Sorge, der letzte Autosave ist nie zu weit entfernt. Zudem gibt es kein klassisches Inventar, so das Daedalic es als “Modernes Adventure” bezeichnen möchte. Falsche Aktionen sollen dieses mal keine einfachen “geht nicht” Antworten auslösen, sondern zum Teil sehr lustige Animationen, die zeigen, wie genau es schief geht. Daher freue ich mich schon sehr darauf, alles Mögliche und Unmögliche auszuprobieren. Nach der kurzen Vorgeschichte landen Renie und Noah gemeinsam in der Welt von Silence und müssen dort ihr Abenteuer bestehen. Zusammen mit Spot (der Super Raupe) gibt es dieses Mal drei vollständig steuerbare Charaktere. Die Spielzeit wird mit ca. 8 bis 12 Stunden angegeben.

Silence erscheint am 15. November 2016 für PC, Mac, Linux, PS4 und XBox One.

Quelle: Daedalic Entertainment GmbH

Quelle: Daedalic Entertainment GmbH

Für alle Rätselfreunde ist Crazy Machines 3 mit seinen Physik basierten Rätseln bestimmt das richtige Spiel. Das Spiel rund um die verrückten Maschinen bringt erneut viele viele Rätsel mit sich. Zudem gibt es nun neben den Kampagnen-Modus auch eine Sandbox. Der Editor mit nahezu unbegrenzten Möglichkeiten erlaubt es euch, selbst Rätsel und Level zu erstellen. Durch die Integration des Steam Workshops können die Level auch mit anderen geteilt werden. Der Spielspaß dürfte dadurch deutlich verlängert werden, denn wenn man die Kampagne durch hat, kann man sich die Level der Community ansehen. Die Erfahrung zeigt, das hier teilweise die schwersten und witzigsten Level entstehen.

Crazy Machines 3 erscheint am 18. Oktober 2016 auf Steam und damit für PC.

 

Quelle: Daedalic Entertainment GmbH

Quelle: Daedalic Entertainment GmbH

Ebenfalls von Daedalic ist das Spiel Shadow Tactics: Blades of the Shogun, das mit einem japanischen Setting des 16. Jahrhundert aufwartet. Der Spieler kontrolliert bis zu fünf verschiedene Charaktere um seine Mission zu erfüllen. Welche Charaktere zur Verfügung stehen, wird von der Mission vorgegeben. Meist ist der offene Kampf zu schwer, da die Gegner auch Verstärkung rufen können. Daher gilt es so still und heimlich wie möglich vorzugehen, eventuelle Leichen zu verstecken und so auf die eine oder andere Art seinen Auftrag zu erfüllen. Zu bedenken ist auch, das Fußabdrücke im Schnee natürlich eine Zeit lang sichtbar sind und so die Aufmerksamkeit der Wachen auf sich ziehen. Ebenso sehen die Wachen bei Tag und Nacht unterschiedlich weit, so das jedes Szenario anders angegangen werden muss. Nach dem Abschluss jeder Mission kann man Achivements bekommen, die auch verschiedene Arten der Vorgehensweise belohnen. Man kann also nicht alle Medaillen in einem Durchgang bekommen.

Shadow Tactics erscheint auf Steam für den PC und ausßerdem für die Konsolen PS4 und XBox One.

Quelle: Daedalic Entertainment GmbH

Quelle: Daedalic Entertainment GmbH

Anders als so manches Spiel ist AER, welches dem Spieler unglaubliche Freiheiten gibt und lässt. Man beginnt mit einer kleinen Vorgeschichte, in der man den Tempel einer alten Gottheit besucht. Diese übergibt als einziges Artefakt im ganzen Spiel eine kleine Lampe. Mit dieser hat man die Möglichkeit, an verschiedenen Stellen mit der Welt zu interagieren. Außerdem bekommt man die Fähigkeit, sich in einen Vogel zu verwandeln und die Welt fliegend zu erkunden. Der Entwickler hat diese Flugerfahrung sehr gut umgesetzt, sodass es für den Spieler eine einzigartige Erfahrung wird, auf die man sich wirklich freuen kann. Wichtig für alle zu wissen ist, das es in dem Spiel keinerlei Gegner oder Kämpfe gibt. Das Spiel ist nur auf Rätsel und Erkundungen ausgelegt. Macht Euch da also bitte keine falschen Hoffnungen, egal wie sehr das Spiel womöglich noch gehypet wird. Ebenfalls gibt es in diesem Spiel keine Quest-Marker, man bekommt nur Hinweise in der Art “suche die Höhle im Osten”, weitere Hilfen gibt es nicht. Da es auch kein Tagebuch gibt, muss man sich diese Hinweise schon merken, oder aber sie von den freundlichen Dorfbewohnern wiederholen lassen. Diese wiederholen allerdings die Quest in “korrekter” Reihenfolge der Hauptquest. In welcher Reihenfolge man die Quests allerdings wirklich angeht, bleibt jedem selbst überlassen. Wirklich beeindruckend ist, dass – obwohl das Spiel in einer riesigen, offenen Welt stattfindet – nichts automatisch generiert wird und es keine Hintergründe gibt, die man nicht erreichen kann.

AER erscheint für PC (Steam), Mac, PS4 und XBox One.

Quelle: Bethesda

Quelle: Bethesda

Auch Bethesda hatte in diesem Jahr zwei neue Spiele vorzustellen. Zum einen ist da Dishonored 2, dem Nachfolger von Dishonored. Alte Hasen werden sich noch an die kleine Emelie erinnern, welche damals entführt wurde. Heute ist sie gar nicht mehr so klein, sondern eine junge Frau und gleichzeitig die Kaiserin. Allerdings trachtet man ihr auch heute noch nach dem Thron. Um das zu verhindern, kann der Spieler entweder in ihre eigene Rolle, oder aber in die des Assassinen Corvo, dem Hauptcharakter des ersten Teils, schlüpfen. Erneut stehen dem Spieler dabei einige, sagen wir, übernatürliche Fähigekeiten zur Seite. Diese machen es deutlich einfacher, oder auch erst möglich, sich seinen Weg zu bahnen.

Dishonored 2 erscheint am 11. November 2016 für PC, PS4 und XBox One.

 

Quelle: Bethesda

Quelle: Bethesda

Als zweite Spiel von Bethesda wurde Prey vorgestellt. Auch hier ist es möglich, das manche sich daran erinnern, das es im Jahre 2006 schon mal ein Spiel mit diesem Namen gab. Der Entwickler hat sich hier absichtlich gegen eine Nummerierung entschieden, sondern versucht Remake und Neues miteinander zu vereinen. Übernommen wurde angeblich nur die Grundidee, dass Aliens Jagd auf den Spieler machen. Da Prey allerdings komplett überarbeitet wurde, ist nicht nur die Grafik deutlich verbessert worden, sondern eben auch das ganze Spielkonzept. So ist das neue Prey ein ausgewachsener SciFi-Thriller, welcher auf der Raumstation Talos spielt. Talos gilt es zu erforschen und zwar von innen und auch von außen aus dem offenen Weltraum. Das Spiel gibt dem Spieler dabei keinen Weg vor, sondern man kann seinen eigenen suchen. Es bleibt dem Spieler also selbst überlassen, wie er vorgeht.

Prey soll im Jahre 2017 für PC, PS4 und XBox One erscheinen.

 

Ganz zum Ende meines Berichts möchte ich noch kurz das Thema “Killerspiel” ansprechen. Ein Thema, dass derzeit mal wieder hochgekocht wird. Immer wieder sagt man, das Spiele Menschen dazu treiben, Gewalttaten zu begehen. Ich jedoch bin mir sicher, das so etwas nicht stimmt. Zum einen ist es unmöglich, mit Hilfe von Spielen sich an Waffen zu trainieren. Immerhin wird keine mir bekannte Schusswaffe mit der Maus gesteuert. Auch helfen Spiele vielen Menschen, und das ist sogar belegt. Sie können unter anderem Depressionen lindern. Ganz nebenbei erwähnt, die Security der Gamescom hat sich ausdrücklich bedankt für das entspannte Klima. Computerspieler haben stundenlang in einer Schlange angestanden und gewartet und sich dabei vollkommen ruhig verhalten. Bei anderen Veranstaltungen kam es bereits bei kurzen Wartezeiten zu Gewalt.

Daher, liebe Politik, hört auf mit Vorurteilen und übern Kamm scheren. Computerspieler sind genauso wenig alles potentielle Amokläufer, wie Politiker alle nur einen gefälschten Lebenslauf haben. Beides ist bisher doch zum Glück nur die Ausnahme und die Ursachen liegen ganz sicher nicht bei den mit Vorurteilen belasteten Computerspielen … oder auch Politikern.

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by Patrick Wirtensohn at 26. August 2016 09:30 AM

25. August 2016

Flaschenpost

Die Flaschenpost auf der Gamescom 2016 – Teil 2

GamesCom 2015 | CC BY Patrick Wirtensohn

Quelle und (c) by 2k

Quelle und (c) by 2k

Mein zweiter Tag auf der Gamescom startete bei 2k und zwar mit einer Vorführung von Mafia III von Hangar 13. Auf diesen Nachfolger konnte man nun schon 6 Jahre warten und das Warten hat sich wirklich gelohnt. Das Spiel spielt im Jahre 1968 in New Bordeaux und findet sich auf einer gewaltigen Open-World-Karte wieder. Die Quests sind nonlinear angeordnet, sodass es dem Spieler selbst überlassen ist, wann er sich welcher Haupt- oder Side-Quest widmet. Auch gibt es bei jeder Quest mehr als eine Möglichkeit, diese zu erfüllen. Bei der Vorführung waren die Möglichkeiten beispielsweise entweder eine Hotel Lobby zu stürmen oder heimlich durch die Tiefgarage in das Hotel vorzudringen. Die Hauptfigur Lincoln Clay führt in Mafia 3 einen Kampf gegen die italienische Mafiafamilie Marcano. Der Wunsch zu diesem Kampf entspringt, wie so oft, der Rache. Seine eigene Ersatzfamilie wurde von dieser verraten und ausgelöscht. An manchen Stellen habe ich mich an GTA V erinnert gefühlt, aber ich denke, es gibt genügend Unterschiede und vor allem der Flair der 60er Jahre wird durch Mafia 3 gut transportiert. Ein kleiner Gag für die Sammler unter uns: Es wird wieder Playboy-Ausgaben der damaligen Zeit zu finden geben. Angeblich kann man sie sogar durchblättern und die Artikel lesen.

Mafia III erscheint am 7. Oktober 2016 für PC, PS4 und XBox One.

Quelle und (c) by UndeadScout

Quelle und (c) by UndeadScout

Auch heute möchte ich von einem kleinen Indie berichten und zwar von Huskdas im Stil von Silent Hill und Alan Wake mit stillem Horror in einer First-Person-Perspektive seine Aufwartung macht. Eine wirkliche Vorgeschichte bekommt der Spieler hier nicht präsentiert, denn es gilt diese selbst herauszufinden. Wichtig ist, dass es in diesem Spiel kein integriertes Tagebuch gibt, man sollte sich also schon mal Block und Stift bereit legen, um wichtige Dinge selbst zu notieren. Ansonsten kann es schnell vorkommen, dass man ohne PIN Code vor einer verschlossenen Türe steht. Ebenfalls ist es wichtig zu erwähnen, dass alles in diesem Spiel auch kaputt gehen kann. Eine gefundene Taschenlampe ist genauso wenig ewig haltbar wie Waffen oder auch Munition. Auch Waffen können hier Ladehemmungen haben oder nass gewordene Munition kann unbrauchbar werden. Mich jedenfalls hat die kurze Hands On Demo überzeugt und ich freue mich darauf, das kleine Städtchen Shivercliff bald weiter zu erkunden. Vielleicht finde ich ja dann meine Familie wieder?

Leider steht hier noch nicht genau fest, wann und für welche Systeme das Spiel erscheinen wird. Steam ist allerdings sehr sicher.

Quelle und (c) by Ubisoft

Quelle und (c) by Ubisoft

Von Ubisoft habe ich mir in diesem Jahr nur Watch Dogs 2 angeschaut. Direkt zu Anfang möchte ich sagen, dass Ubisoft wirklich auf seine Community gehört und Watch Dogs 2 stark überarbeitet hat. Das Gameplay läuft deutlich flüssiger und man hat auch deutlich mehr Möglichkeiten, in das Spielgeschehen einzugreifen. Die zwei neuen Werkzeuge unseres Hackers sind ein Quadcopter, mit dem man sich einen guten Überblick verschaffen kann und ein kleines ferngesteuertes Gefährt, das auch physischen Kontakt herstellen kann. Diese beiden neuen Möglichkeiten erleichtern das ungesehene Eindringen doch sehr. Der Entwickler betont, dass es möglich ist, das Spiel komplett durchzuspielen, ohne jemanden umzubringen. Natürlich ist der etwas härtere Weg ebenfalls möglich. Ebenfalls neu ist es, dass man auch im normalen Spiel auf andere Spieler treffen kann. Mit diesen kann man sich dann zusammenschließen und schwere Missionen im Co-Op-Modus bewältigen. Natürlich bleibt es jedem selbst überlassen, ob man mit anderen Spielern zusammen spielen möchte oder nicht. Ich bin jedenfalls sehr gespannt, ob Ubisoft den Ansturm zum Start des Spieles bewältigen kann oder ob sämtliche Online Funktionen zu Beginn erst mal nur sporadisch funktionieren.

Watch Dogs 2 erscheint am 15. November 2016 für PC, PS4 und XBox One.

Quelle und (c) by CD Projekt Red

Quelle und (c) by CD Projekt Red

Das bekannte Kartenspiel aus der Witcher Welt, Gwent, hat sich zu einem eigenständigen Spiel entwickelt. Der Entwickler CD Projekt Red hat hier viel Zeit reingesteckt und hunderte neue Karten und Fähigkeiten entwickelt. So sind die Partien auch für alte Hasen überraschend und teilweise schwer vorherzusagen. Gwent geht nach wie vor über zwei bis maximal drei Runden und für alle Runden hat man nur ein Kartendeck. Man muss sich also sehr genau überlegen, wie viele Karten man pro Runde ausspielt. Nimmt man in der ersten Runde zu viele Karten, fehlen diese womöglich in der nächsten Runde. Das Spiel macht nach wie vor viel Spaß und ein guter Bluff kann so manche Runde entscheiden. Im Moment befindet sich Gwent in der geschlossenen Beta, für die man sich allerdings anmelden kann. Sehr spannend wird, dass es in Gwent auch einen Singleplayer Modus geben wird, in der man wohl Geralt steuern kann. Die Geschichte dafür wird von den gleichen Leuten entwickelt, die auch die Geschichte für Witcher 3 mitgeschrieben haben. Man darf also auf Großes hoffen. Ebenfalls zeigt der Entwickler sehr viel Humor und auch Selbstironie, so mancher großer Bug hat es zu seiner eigenen Karte geschafft, die Fans bestimmt den einen oder anderen Lacher entlocken wird.

Gwent erscheint für PC und XBox One. Die Closed Beta soll im September 2016 beginnen.

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by Patrick Wirtensohn at 25. August 2016 09:30 AM

Kandidateninterviews zum BPT 2016.2 – Mirko Glotz

Kandidateninterviews BPT 16.2 | CC BY SA 3.0 Steve König

Mirko Glotz | CC BY SA NC Bernd.Pirat

Mirko Glotz | CC BY SA NC Bernd.Pirat

Es ist wieder soweit: Bundesparteitag bei den Piraten. Diesmal geht es nach Niedersachsen in das beschauliche Wolfenbüttel. Der kommende BPT ist besonders wichtig, denn wir müssen anfangen, einen Plan und vor allem ein Wahlprogramm für die Bundestagswahl in 2017 aufzustellen. Aber natürlich geht es bei diesem Parteitag auch wieder um personelle Aufstellung. Die Wahlen zum Bundesvorstand stehen wieder auf der Agenda und einige Kandidaten haben sich bereits für die vakanten Positionen zur Verfügung gestellt.

Wir haben alle Kandidaten, die sich auf der Kandidatenliste im Wiki eingetragen haben, angeschrieben und ihnen Gelegenheit gegeben, auf unsere Fragen zu antworten, um sich euch vorzustellen.

Für dieses Interview sprachen wir mit Mirko Glotz.

Flaschenpost: Wer bist du und was machst du bei den Piraten?

Mein Name ist Mirko und ich bin seit 2012 bei den Piraten. Erstmals aufgefallen ist mir die Piratenpartei so um 2009 herum im Rahmen der Zensursula Debatte. Zu diesem Zeitpunkt war mir schon klar, dass sich politisch einiges tun muss und die Piraten da den richtigen Weg einschlugen. Ehe ich jedoch selbst den Schritt gewagt habe mich zu engagieren, verging einige Zeit. Seit meinem Eintritt 2012 habe ich mich dann vorrangig dem Thema Außendarstellung gewidmet und habe in den vergangenen Jahren sehr viel organisatorische Arbeit geleistet. Mein Fokus war immer darauf gerichtet, der Piratenpartei den Weg für politische Arbeit zu ebnen, auch wenn man bisweilen gegen viele Widerstände, auch aus den eigenen Reihen, kämpfen muss. Die Erfolge meiner Arbeit sollten am Ende für sich sprechen.

Flaschenpost: Zu welchem Landesverband gehörst du?

NRW – Dortmund

Flaschenpost: Wie lautet dein Twitter Nick?

@HuWutze

Flaschenpost: Für welche Ämter kandidierst du?

Für den Vorsitzenden der Piratenpartei.

Flaschenpost: Wie viele Jahre Erfahrung hast du in Beauftragungen bei einer Partei gesammelt?

3 Jahre (Krähennest/Piratenradio)

Flaschenpost: Wie viele Jahre Erfahrung hast du in Bundesvorständen einer Partei gesammelt?

0

Flaschenpost: Wie viele Jahre Erfahrung hast du in Landesvorständen einer Partei gesammelt?

0

Flaschenpost: Wie viele Jahre Erfahrung hast du in sonstigen Vorständen (z. B. Kreis- oder Bezirksebene) einer Partei?

0

Flaschenpost: Wie viele Jahre Erfahrung hast du in leitenden Positionen im Job gesammelt?

6

Flaschenpost: Wie viele Programmanträge hast du eingereicht? Was sind deiner Meinung die wichtigsten davon?

Keinen, jedoch war ich an dem ein oder anderen beteiligt.

Flaschenpost: In wie vielen Programmbereichen fühlst du dich kompetent? Welche sind das?

Die sogenannten Kernthemen wie Datenschutz, Transparenz, Beteiligung sowie eine Reihe sozialpolitischer Themen oder Bildungspolitik.

Flaschenpost: Welche Programmbereiche sind dir am wichtigsten und warum?

Kein spezielles eigentlich. Ich habe bisher immer versucht ein positives Gesellschaftsbild mit dem Namen Piratenpartei zu verbinden und zu vermitteln und bediene mich dann natürlich aus dem Fundus des Piratenprogramms. Zu vielen gesellschaftlichen Problemen kann ich dann etwas sagen, halte mich aber bei ganz speziellen Themen, von denen ich persönlich nicht oder nur wenig überzeugt bin oder auch einfach nur zu wenig Wissen besitze, zurück. Das sind dann solche Thematiken wie Fan-Rechte und Pyro oder eben auch die Drogenpolitik.

Flaschenpost: Danke für deine Zeit und viel Erfolg bei der Wahl beim BPT!

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by Michael Renner at 25. August 2016 07:00 AM